Bericht von der Gemeinderatssitzung vom 13. Januar 2021

Neukalkulation der Bestattungsgebühren

Seit Jahren hat die Gemeinde Göggingen ein erhebliches Defizit bei den Bestattungsgebühren. Die Kosten werden lediglich zu knapp 50% gedeckt. Daher wurde vom Geschäftsführer des Gemeindeverwaltungsverband Wilfried Binder eine Neukalkulation vorgelegt. Von den Zuschussbehörden wird mittlerweile davon ausgegangen, dass auch in diesem Bereich eine nahezu hundertprozentige Kostendeckung erreicht werden soll.  
Gleichzeitig mit der Neukalkulation soll die Gebührensystematik umgestellt werden entsprechend der Gebührensatzungen in anderen Gemeinden.
Eine endgültige Beratung soll in der Gemeinderatssitzung am 24. Februar erfolgen.

Kreisverkehr Hauptstraße/Friedhofweg

In der Hauptstraße muss zwischen Querstraße und Wasserturmweg der Kanal ausgewechselt werden. Diese Notwendigkeit soll aber auch dazu genutzt werden in diesem Bereich die Oberfläche der Straße zu gestalten. Damit soll allen Verkehrsteilnehmern, Fußgängern und Radfahrern und motorisiertem Verkehr gleichermaßen Rechnung getragen werden. Gleichzeitig soll damit aber auch das Wohnumfeld aufgewertet werden. Trotzdem sollte aber auch die restliche Strecke der Ortsdurchfahrt nicht vergessen werden, sondern zumindest Planungsperspektiven aufgezeigt werden. Wobei aus finanzieller Sicht sicherlich nicht alle Maßnahmen gleichzeitig verwirklicht werden können. Auffällig sind dabei die im Bereich zwischen Friedhofweg und Kreisverkehr beim Einkaufszentrum gefahrenen hohen Geschwindigkeiten. Deshalb hatte das Büro LK&P den Auftrag zu untersuchen, ob im Kreuzungsbereich Hauptstraße/Friedhofweg die Anlegung eines Kreisverkehrs möglich wäre. Grundsätzlich ist dies der Fall. Herr Förster vom Büro LK&P stellte die Grobplanung vor. Dabei handelt es sich um einen ersten Entwurf für den in der Detailplanung natürlich schon noch einige Fragen zu klären sind.
Nachdem dies die erste Vorstellung der Planung war wird sich der Gemeinderat noch weiter mit dem Thema befassen und anschließend soll die Planung im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden.

Feuerwehrbedarfsplan verabschiedet

Nicht ohne Kritik wurde der Feuerwehrbedarfsplan verabschiedet. Einige Textteile die vom Kreisbrandmeister eingebracht wurden, wurden sehr kritisch gesehen. Deshalb wurde auch im Rahmen der Beschlussfassung festgehalten, dass keine Untersuchung der Trinkwasserversorgung im Detail erfolgt. Da hier alle Daten bekannt sind und alles weitere nur mit unnötigen Kosten verbunden wäre und das auch keine weiteren über die 3 vorhandenen Fahrzeuge hinaus langfristig angeschafft werden. Um gewisse Bedarfsspitzen abzudecken gibt es die überörtliche Zusammenarbeit sowie die Überlandhilfe.