Bericht von der Gemeinderatssitzung vom 27. Mai 2020


Bau eines Verwaltungsgebäudes für den Gemeindeverwaltungsverband im Gemeinsamen Gewerbegebiet Leinzell-Göggingen auf Flst. 296/4

Innerhalb des Gemeindeverwaltungsverbandes ist man sich einig, dass die räumliche Situation der Verbandsverwaltung verbessert werden muss. Nachdem in der Verbandsversammlung am 06. Juli eine Grundsatzentscheidung über den Standort getroffen werden soll, ist dieser im Vorfeld bei allen Verbandsgemeinden ebenfalls zu beraten. Ursprünglich war eine Verbesserung bzw. Erweiterung am bestehenden Standort vorgesehen. Diese ist jedoch wirtschaftlich nicht sinnvoll machbar. Deshalb wurde von den Verbandsgemeinden weitere Vorschläge für mögliche Standorte gemacht. Innerhalb des Verwaltungsrates hat man, nach Besichtigung der einzelnen möglichen Standorte, ein Grundstück im Gemeinsamen Gewerbegebiet Leinzell-Göggingen entlang der Hangkante nach Leinzell favorisiert. Architekt Hermann hat in einer Machbarkeitsstudie nachgewiesen, dass ein entsprechendes Verwaltungsgebäude mit den benötigten Räumen auf dem dortigen Grundstück realisierbar ist.
Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass sich die Gemeinde Göggingen im Rahmen der Verbandsversammlung für den Neubau im Gemeinsamen Gewerbegebiet ausspricht. Der weitere Ablauf wäre beim Moment so vorgesehen, dass bis Ende September 2020 das Baugesuch eingereicht werden soll. Bis Anfang Februar 2021 müssen die Anträge auf Zuschüsse beim Ausgleichstock gestellt werden. Diese Zuschussanträge muss jede Gemeinde für ihren Anteil stellen. Die derzeitige überschlägige Kostenermittlung geht von Kosten mit ca. 1,8 Mio. Euro aus. Der Anteil der Gemeinde Göggingen läge bei rund 390.000,- Euro. Nach Bewilligung der Zuschüsse aus dem Ausgleichstock könnte mit dem Bau im Herbst 2021 begonnen werden. Dabei ist eine Bauzeit von rund 1 ½ Jahren vorgesehen, das bedeutet Ende 2022 bis Anfang 2023 könnte die Fertigstellung erfolgen. Vor Einreichung des Baugesuchs sind die konkrete Planung nochmals in allen Gemeinderäten zu beraten.
Auf Nachfragen aus dem Gemeinderat erklärt Bürgermeister Weber, dass die Frage des Verbandsgebäudes unabhängig vom Sitz des Gemeindeverwaltungsverbandes ist, der weiter in Leinzell bleiben soll.

Querungshilfe Schechinger Straße

Von der Straßenbauverwaltung wurden die Arbeiten zur Errichtung der Querungshilfe öffentlich ausgeschrieben. Günstigster Bieter war dabei die Firma Gebrüder Eichele aus Untergröningen zu einem Preis von 94.000,- Euro. Die Kosten sind hälftig vom Land sowie von der Gemeinde Göggingen zu tragen. Somit entfällt auf die Gemeinde 47.000,- Euro. Die Arbeiten sollen ab Oktober 2020 beginnen. Bis dahin sollen die Rohbauarbeiten im Kindergarten soweit abgeschlossen sein dass ein paralleles Arbeiten möglich ist. Unerfreulich war allerdings, dass sich die Kosten gegenüber der Kostenberechnung des Landes sehr deutlich erhöht haben. Ursprünglich rechnete man aufgrund dieser Kostenberechnung mit Kosten von 54.0000,- Euro. Damit ergibt sich eine Kostenerhöhung von fast 80%. Trotzdem beschloss der Gemeinderat, nachdem man bereits seit rund 20 Jahre um diese Querungshilfe kämpfe, den Eigenanteil aufzubringen.

Bauvorhaben Seniorenzentrum

Nachdem vom Investor Deutschland.Immobilien das Bauvorhaben Seniorenzentrum nochmals überarbeitet wurde liegt nun die Baugenehmigung für die geänderte Ausführung vor. Auf Nachfrage teilte die Deutschland.Immobilien mit, dass man derzeit mit Hochdruck an den Ausführungsplänen arbeite. Als neuer Baubeginn ist die Zeit nach den Sommerferien 2020 vorgesehen. Wobei die Firma Deutschland.Immobilien bereits festgestellt hat, dass derzeit alle Handwerker noch gut ausgelastet seien.