Bericht von der Gemeinderatssitzung am 11.September 2019

Besichtigung der Räumlichkeiten des Gemeindeverwaltungsverbandes

Der Gemeinderat machte sich vor Ort ein Bild über die räumliche Unterbringung des Gemeindeverwaltungsverbandes (GVV).

Der GVV erbringt für die Mitgliedsgemeinden (Eschach, Obergröningen, Schechingen, Leinzell, Iggingen und Göggingen) zahlreiche Dienstleistungen, vor allem die Abwicklung des gesamten Finanzwesens, die Erhebung von Beiträgen und Gebühren, die Flächennutzungsplanung sowie das Personalwesen. Hierzu beschäftigt der Verband 11 Mitarbeiter, davon 4 in Teilzeit.

Der Geschäftsführer des Verbandes Wilfried Binder erläuterte die räumliche Situation. Dabei wurde klar, dass die derzeitige Unterbringung verbessert werden muß, da elementare Dinge wie Besprechungszimmer oder Räume für die Registratur fehlen. Deshalb wurde von der Verbandsversammlung bereits der Grundsatzbeschluss gefasst die räumliche Situation durch einen Umbau/Anbau oder einen Neubau zu verbessern. Die Gemeinderäte der Mitgliedsgemeinden werden sich in nächster Zeit detailliert mit dem Thema befassen.

Verpflichtung von Gemeinderat Matthias Weber

Da Gemeinderat Matthias Weber in der letzten Sitzung nicht anwesend sein konnte erfolgte in der jetzigen Sitzung die Verpflichtung für die neue Amtsperiode.

Vorstellung der Planung für den Anbau/Neubau des Kindergartens

Bereits seit einiger Zeit befasst sich der Gemeinderat damit den Platzbedarf des Kindergartens durch den Bau weiterer Räume zu decken. Im Rahmen eines Ideenwettbewerbes erhielt das Architekturbüro Hermann aus Lorch den Auftrag zur Planung der neuen Räumlichkeiten.

Herr Hermann und Herr Strohmaier stellten die Pläne im Detail vor. Beim bestehenden Kindergarten, der Platz für 5 Gruppen bietet, sollen bestehende Defizite durch den Anbau eines Materialraumes sowie eines Personalraumes behoben werden. Östlich des Fußweges von der Schechinger Straße zur Gemeindehalle soll ein Neubau für 2 Kleinkindgruppen (Alter 1 bis 3 Jahre) mit entsprechenden Außenanlagen entstehen. Der notwendige Grunderwerb hierfür konnte von der Gemeinde getätigt werden.

Der weitere Ablauf wird so sein, dass die Pläne dem Elternbeirat vorgestellt werden und danach dann das Baugesuch eingereicht wird. Im Mai 2020 soll mit den Hochbauarbeiten begonnen werden, damit die Räume bis zum Kindergartenjahr 2021/2022 bezugsfertig sind.

Vorab werden möglichst bald die notwendigen Tiefbauarbeiten zur Verlegung von verschiedenen Leitungen sowie Kanal und Wasser durchgeführt.

Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Krebenäcker-1. Änderung

Hier handelt es sich um den Bebauungsplan für das Einkaufszentrum beim Kreisverkehr.

Gegenüber den ursprünglich 2011 gebauten Verkaufsräumen wurden zwischenzeitlich bereits der Drogerie- sowie Getränkemarkt erweitert. Für Die Erweiterung des Penny liegt eine Baugenehmigung vor. Die Arbeiten zur Erweiterung des Penny sollen Ende September 2019 beginnen und bis Ostern 2020 abgeschlossen werden. Dabei bleiben die Verkaufsräume bis auf wenige Tage am Ende der Bauarbeiten geöffnet.

Um diese baulichen Veränderungen zu ermöglichen musste der Bebauungsplan und hier vor allem die überbaubare Grundstücksfläche geändert werden. Hierzu fand dann die Anhörung der Träger öffentlicher Belange sowie die öffentliche Auslegung statt. Ingenieur Harald Wahl aus Göggingen, der den Bebauungsplan bearbeitete fasste die eingegangenen Stellungnahmen und deren Bewertung zusammen. Nachdem seitens der Behörden keine grundlegenden Bedenken bestanden konnte der Bebauungsplan   als Satzung beschlossen werden.

Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Göggingen-West II-2.BA- 1. Erweiterung

Nachdem die Gemeinde südlich der bestehenden Bebauung im Bereich Göggingen-West ein Grundstück erwerben konnte wurde hierfür ein Bebauungsplan aufgestellt. Dabei wurde das gesamte Grundstück überplant, obwohl nur 6 Bauplätze derzeit erschlossen und bebaut werden können, da bei diesen Plätzen noch eine Entwässerung nach Norden möglich ist. Die restlichen Bauplätze können erst bei einer weiteren Erweiterung nach Süden bebaut werden, da für diese eine Entwässerung nach Süden erfolgen muss.

Auch zu diesem Bebauungsplan fand die öffentliche Auslegung und die Anhörung der Träger öffentlicher Belange statt. Ingenieur Harald Wahl erläuterte die eingegangenen Anregungen und deren Bedeutung und Wertung. Auch hier konnte der Gemeinderat den Satzungsbeschluss fassen