Örtliche Bekanntmachung – Auslegung Bebauungsplan und Örtliche Bauvorschriften „Göggingen West II 2. Bauabschnitt 1. Erweiterung“

Auslegung Bebauungsplan und Örtliche Bauvorschriften „Göggingen West II 2. Bauabschnitt 1. Erweiterung“

Der Gemeinderat hat am 24.04.2019 in öffentlicher Sitzung den Entwurf des Bebauungsplans und der Örtlichen Bauvorschriften gebilligt und beschlossen nach § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) die Beteiligung der Öffentlichkeit durchzuführen sowie gleichzeitig nach § 4 Abs. 2 BauGB die Stellungnahme der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange einzuholen.
Der Bebauungsplan und die Örtliche Bauvorschriften werden im Verfahren nach § 13b BauGB (Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren) aufgestellt.
Im beschleunigten Verfahren kann von einer Umweltprüfung, einem Umweltbericht, von der Angabe welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind sowie von der zusammenfassenden Erklärung abgesehen werden. Die zu erwartenden Eingriffe gelten als vor der planerischen Entscheidung erfolgt oder sind als zulässig anzusehen, wodurch eine Ausgleichspflicht entfällt.
Der Entwurf des Bebauungsplanes, die Satzung über die Örtliche Bauvorschriften und die Begründung liegen in der Zeit

Von Montag, 27. Mai 2019 bis Donnerstag, 27. Juni 2019

– je einschließlich –

 

bei der Gemeindeverwaltung im Rathaus, Hauptstraße 46, 73571 Göggingen während den üblichen Dienststunden des Bürgermeisteramtes (Montag: 7.30 – 12.00 Uhr + 12.45 – 17.00 Uhr, Dienstag: 7.30 – 12.00 Uhr + 12.45 – 18.00 Uhr, Mittwoch: 7.30 – 12.00 Uhr + 12.45 – 17.00 Uhr, Donnerstag: 7.30 – 12.00 Uhr + 12.45 – 17.00 Uhr, Freitag: 7.30 – 12.00 Uhr) öffentlich zur Einsichtnahme aus.
Die Planunterlagen können während dem o.g. Zeitraum auch auf der Internetseite des Planungsbüros Wahl, Göggingen, unter www.ib-wahl.de/goeggingen eingesehen werden.

Abgabe von Stellungnahmen

Während der Auslegungsfrist können von der Öffentlichkeit (hierzu zählen auch Kinder und Jugendliche) Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Über die Stellungnahmen entscheidet der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung. Es wird gebeten die volle Anschrift anzugeben, da das Ergebnis der Abwägung mitgeteilt wird. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerechte abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfasung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

 

Geltungsbereich/Lageplan

Das Plangebiet befinde sich südlich des Bebauungsplangebietes Göggingen-West, konkret hier dem 2. Bauabschnitt.

Die jetzt überplante Fläche liegt zwischen dem o.g. Baugebiet Göggingen-West und dem Baugebiet „Wohngebiet und Seniorenzentrum Krebenäcker“.

Strukturell wurde die Fläche bereits im Rahmen der Planung des Baugebietes „Wohngebiet und Seniorenzentrum“ überplant.

Der Geltungsbereich ist im nachfolgende abgedruckten Lageplan durch eine dicke, schwarz gestrichelte Linie abgegrenzt.

 

 

 

Ziel und Zweck der Planung

Mit der Aufstellung soll dem konkreten Bauwunsch der Eigentümerin des jetzt überplanten Grundstücks Flst. 211 entsprochen werden.

Die Eigentümerin möchte östlich des Akazienweges ein Wohnhaus errichten. Dies ist sinnvoll, da die Erschließung durch den Akazienweg bereits gegeben ist.

Um diesen Bauwunsch nachzukommen ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes sowie ein Grundstückstausch mit dem Flurstück 221/19 der Gemeinde erforderlich.

In diesem Zusammenhang konnte die Gemeinde Göggingen das gesamte Flurstück 211 erwerben.

Mit der Überplanung soll der nach wie vor großen Nachfrage noch Bauplätzen Rechnung getragen werden. Dabei beschränkt sich die Gemeinde im Wesentlichen seit 2 Jahren auf den Verkauf von Bauplätzen an Einheimische.

Die Fläche ist im Flächennutzungsplan enthalten.

 

Göggingen, den 16. Mai 2019

Walter Weber, Bürgermeister