Bericht von der Gemeinderatssitzung am 29. März 2017

Der Tagesordnungspunkt „Druckerhöhungsanlage für Horn zur Verbesserung der Löschwasserversorgung“ musste wegen Erkrankung den Ingenieurs von der Tagesordnung abgesetzt werden-.

 

Bebauungsplan Industriestraße-Nord 2. BA

Zum oben genannten Bebauungsplan, bei dem es um eine Abrundung mit drei Bauplätzen ging, fand die Anhörung der Träger öffentlicher Belange, sowie die öffentliche Auslegung statt.

Von den Trägern öffentlicher Belange wurde vom Naturschutz vorgebracht, dass die Ausgleichsmaßnahmen vergrößert werden sollten, da heute Hausgärten nicht mehr so artenreich sind. Diese Anregung wurde mit Verweis darauf, dass die Berechnung nach geltendem Recht durchgeführt wurde, zurückgewiesen.

Bezüglich des Standorts der Ausgleichsmaßnahme wurde von der Abteilung Landwirtschaft des Landratsamtes empfohlen diese entlang des Weges zum Kinderspielplatz anzulegen. Damit wird eine Zerschneidung der bisher gut zu bewirtschaftenden landwirtschaftlichen Flächen vermieden. Dem stand die Anregung der Anlieger entgegen, die dafür plädierten die Ausgleichsmaßnahme direkt nördlich der jetzigen Bebauung vorzusehen. Dadurch erwarten sich die Anlieger einen besseren Schutz gegen den Lärm, sowie den Schattenwurf von den bestehenden Windkraftanlagen. Letztlich beschloss der Gemeinderat für die nächste Runde der Anhörung die Ausgleichsmaßnahme entlang des Fußweges zum Spielplatz vorzusehen.

Die übrigen privaten Einwendungen konnten ebenfalls zurückgewiesen werden, da sowohl die weitere Erschließung, für die kein konkreter Zeitpunkt besteht, sichergestellt ist als auch eine Überlastung des Kanals nicht gegeben ist.

 

Verbesserungen an den Sportanlagen des TGV Horn – Vorstellung durch den Verein

In einer Power-Point-Präsentation stellte der TGV Horn seine umfangreichen Aktivitäten und Abteilungen vor. Dabei konnte auch eindrucksvoll dargelegt werden wie seit der Errichtung des Sport- und Festgeländes, oberhalb des Federbachsees im Jahr 1986, die Mitgliederzahl nach und nach deutlich gestiegen ist. Parallel dazu wurden immer wieder Investitionen in die Sportanlagen beziehungsweise insgesamt in die Zukunftsfähigkeit des Vereines getätigt.

Derzeit ist jedoch die Situation so, dass man ein reines Rasenfeld ohne Drainage hat. Dadurch ist der Platz häufig nass. Ein Training nicht möglich und die Verletzungsgefahr hoch. Da man deshalb öfter auf andere Sportplätze ausweichen muss geht sehr viel Trainingszeit verloren. Im Rahmen verschiedener Überlegungen ist man deshalb zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Kunstrasenspielfeld mit 24 x 22 m auf dem Ballsport wie Basketball, Volleyball und Handball gespielt werden kann und das mit einer 60 m Laufbahn, sowie einer Weitsprunganlage ausgestattet ist, aus sportlicher und finanzieller Hinsicht die beste Lösung für die zukünftige Sportgelände wäre. Die Maßnahme kostet rund 130.000 Euro. Neben Mitteln des WLSB`s, Eigenleistungen und Eigenmittel, sowie einem Darlehen, beantragte der Verein einen Zuschuss der Gemeinde. Die Beratung hierzu erfolgte im Nicht-öffentlichen Teil der Sitzung.