Bericht von der Gemeinderatssitzung am 04. Oktober 2017

Entwässerungs- und Erschließungsplanung Wohngebiet und Seniorenzentrum Krebenäcker

Herr Biekert vom Büro LK&P stellte die Entwässerungsplanung detailliert vor. Im Bereich der Straße zwischen Penny und zukünftigem Seniorenzentrum wird aus Kostengründen der Kanal höher gelegt. Dadurch können rund 50.000,- Euro eingespart werden. Dafür wird in Kauf genommen, dass einzelne Gebäude im Untergeschoss nicht im Freispiegel entwässerbar sind.

 

Bebauungsplan Wohngebiet und Seniorenzentrum Krebenäcker

Zu dem Bebauungsplan wurde die vorgezogene Anhörung der Träger öffentlicher Belange sowie die öffentliche Auslegung durchgeführt. Von privater Seite gingen keine besonderen Anmerkungen ein. Von Seiten der Träger öffentlicher Belange ergaben sich nur zwei schwerwiegendere Anregungen. Zum einen muss für die vorhandenen Lerchenfelder ein Ausgleich geschaffen werden. Zum anderen ist ein Lärmschutzgutachten erforderlich, um den Lärm durch Sportgelände, Anlieferung Penny, Straßenverkehr und Gewerbegebiet zu erfassen.

 

Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens für die Feuerwehr

Dieser Tagesordnungspunkt wurde kurzfristig auf die Sitzung genommen, da derzeit die Möglichkeit besteht, einen VW-Crafter mit einem erheblichen Behördenrabatt zu beschaffen. Es wurde beschlossen, das Fahrzeug zum Preis von rund 30.000,- Euro zu erwerben. Über die Details der Ausstattung soll in der nächsten Sitzung noch gesprochen werden.

 

Jahresrechnung 2016 beschlossen

Die Jahresrechnung 2016 wurde beschlossen. Die wichtigsten Zahlen hieraus sind:

 

Gesamtvolumen 7.495.842,34 €
davon Verwaltungshaushalt 5.518.219,75 €
davon Vermögenshaushalt 1.977.622,59 €

 

Zuführungsrate von Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt:     720.839,60 €
Gegenüber den 3 Vorjahren doch eine deutliche Reduzierung.
Tilgungen 32.000,00 €.

Daraus ergibt sich ein Schuldenstand am 31.12.2016 von 80.000,00 €.

 

Insgesamt profitieren derzeit alle Gemeinden von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung.

 

Der allgemeinen Rücklage konnte ein Betrag von 330.908,80 € zugeführt werden, so dass der Gesamtbestand auf Jahresende bei 2.234.163,18 € lag.

Dass die Gemeinde weitgehend vom kommunalen Finanzausgleich (FAG) abhängig ist verdeutlichen die folgenden Zahlen:

 

Einnahmen FAG 2.884.603,72 €
Ausgaben FAG 1.533.141,59 €
Der Gemeinde verbleibt 1.351.462,13 €

 

Innerhalb des Finanzausgleichs ist der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer mit 1.401.319,30 € der bedeutendste Einnahmeblock.

 

Die Realsteuern haben folgendes Aufkommen:

Grundsteuer A : 17.665,21 €
Grundsteuer B: 240.453,37 €
Gewerbesteuer: 258.234,17 €

 

In den einzelnen Gebührenhaushalten ergaben sich folgende Ergebnisse:

 

Kindergarten

Einnahmen 270.221,12 €
Ausgaben 562.058,72 €
Abmangel – 291.837,60 €
Einnahmen aus Elternbeiträgen:  

92.017,90 €

Anteil zur Deckung der Gesamtausgaben:  

16,37 %

 

Abwasserbeseitigung

Einnahmen 506.873,35 €
Ausgaben 488.419,56 €
Überschuss + 18.453,79 €

 

Damit können die Abwassergebühren auch für 2018 stabil gehalten werden.
Allerdings kommen durch abgeschlossene und in Bau befindliche Maßnahmen in den nächsten Jahren höhere kalkulatorische Kosten hinzu.

 

 

Wasserversorgung (insgesamt)

Einnahmen 250.222,21 €
Ausgaben 258.113,98 €
Abmangel – 7.891,77 €

 

In den einzelnen Ortsteilen ergibt sich folgendes Ergebnis:

Göggingen + 3.454,63 €
Horn – 10.066,30 €
Mulfingen – 1.280,10 €

 

Das Horner Ergebnis ist vor allem durch hohe kalkulatorische Kosten belastet.

 

Trotzdem können die Gebühren auch für 2018 stabil gehalten werden, da noch ein Überschuss aus dem Rechnungsergebnis 2015 besteht.

 

Bestattungswesen

Einnahmen 24.582,00 €
Ausgaben 57.121,33 €
Abmangel – 32.539,33 €